Behandlung des Coronavirus – Was sind die Therapiemöglichkeiten?

Obwohl eine Infektion mit dem Coronavirus in den meisten Fällen harmlos verläuft, erkranken vor allem ältere Menschen häufig schwer. Die Erkrankung kann dabei auch lebensbedrohlich werden und erfordert eine Behandlung des Coronavirus. In den letzten Monaten entwickelten Ärzte verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gegen das SARS COV2 Virus. Wir stellen die wichtigsten Therapiemöglichkeiten vor.

Behandlung des Coronavirus – Prävention beugt Erkrankung vor

Um einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung vorzubeugen, benötigt es spezifische Präventionsmaßnahmen. Die Prävention beugt einer Erkrankung und einem schweren Verlauf vor. Zu einer der wichtigsten Maßnahmen gehört erst einmal die Einhaltung von Abstandsregelungen zur Verhinderung einer Infektion mit dem Virus. 

Weiterhin kann eine gesunde Lebensführung einem schwereren Verlauf vorbeugen. Es ist mittlerweile bekannt, dass neben Patienten mit Vorerkrankungen auch übergewichtige Patienten häufiger einen schweren Verlauf erleiden. Allgemeine körperliche und geistige Fitness stärkt das Immunsystem und kann so einem schweren Verlauf vorbeugen. Umso wichtiger ist die Vermeidung einer Infektion von Risikogruppen (Menschen im hohen Alter und mit Vorerkrankungen).

Behandlung des Coronavirus – Schwerer Verlauf

Bei leichten Krankheitsverläufen besteht die Therapie meist nur in Bettruhe, bis die Erkrankung ausgeheilt ist. Antibiotika sind nicht indiziert, da es sich um eine Virus-Erkrankung handelt und Antibiotika nicht gegen Viren wirken. Bei einem mittelschweren bis schweren Verlauf ist jedoch eine ärztliche, meist auch stationäre Behandlung geboten.

Allgemein muss eine schwerere Erkrankung ärztlich im Krankenhaus beobachtet werden. Als Komplikationen gelten u.a. eine schwere Pneumonie und die Bildung von Thrombosen. Sollten die Lunge oder andere Organsysteme betroffen sein, muss der erkrankte Patient auf die Intensivstation. Meist erfolgt eine Sauerstoffgabe. Als Medikamente werden Antikoagulanzien zur Vermeidung von Thrombosen und Immunsupressiva zur Entzündungshemmung (z.B. Remdesivir) eingesetzt.

Künstliche Beatmung mit schlechter Prognose

Am Anfang des Pandemie erfolgte eine künstliche Beatmung bei einer Mehrzahl der Patienten mit einer schweren Pneumonie. Mittlerweile wissen wir, dass die Prognose bei einer künstlichen Beatmung sehr schlecht ist. Daher gilt auch bei schweren Fällen die Beatmung heute als Ultima Ratio.

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Für mehr Informationen zu Corona und den angewandten Testverfahren besuchen Sie bitte die Seite des Robert-Koch-Instituts!

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